Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Marineehrenmal in Laboe
„Menschen, die man vergisst, sterben ein zweites Mal. Tote um die wir trauern können nicht dem Tod aber dem Vergessen entrissen werden!“ zitierte der Amtschef des Marineamtes, Konteradmiral Axel Schimpf, ein jüdisches Sprichwort anlässlich des feierlichen Totengedenkens in der Gedenkhalle des Marineehrenmals in Laboe am 13.11.2009.
Als Symbol für die gesellschaftliche Verantwortung verbunden mit der gemeinsamen Hoffnung auf eine friedlichere Welt wurden 14 Kränze u. a. von Admiral Schimpf für den Bundesminister der Verteidigung, dem Präsidenten des Deutschen Marinebundes Karl Heidt und von den beiden Vorsitzenden der REUNION Volker Stein und Bernd Koller niedergelegt.
Das Mahnmal in Laboe ist die Gedenkstätte für eine friedliche Seefahrt auf allen Meeren, für die auf See gebliebenen Soldatinnen und Soldaten aller Nationen in den Kriegen der letzen Jahrhunderte aber auch und besonders für die 82 toten Soldaten in deutschen Einsatzverbänden, die seit 1992 bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr ihr Leben lassen mussten.
Bernd Koller
2. Vorsitzender der Reunion