Das Vertrauen der Marine in die Bundeswehrführung wurde nicht enttäuscht
„Wir warten ab und haben volles Vertrauen“ mit diesen Worten beendete Konteradmiral Michael Mollenhauer seinen Vortrag über die Planungen zum Umbau der Deutschen Marine am 06.06.11 in Kiel. Er behielt Recht.
„Die am 26.10.11 vorgestellte Strukturreform der Bundeswehr verlangt von der Deutschen Marine ein breites, flexibles und skalierbares Fähigkeitsspektrum“ so Flottillenadmiral Jürgen Manhardt bei seinem Vortrag anlässlich des Sprechertreffens der REUNION im Scheerhaus, Laboe, am 10.11.11. „Mit einer Stärke von max. 13.850 Soldatinnen und Soldaten, wovon rd. 1.000 im Einsatz sein müssen bzw. können. Konkret behält die Marine ihre Vielfalt an Fähigkeiten, baut sie sogar noch aus. Auch die Qualität ihrer Arbeit wird sich nicht verschlechtern.“
Lebhaft diskutierten die wenigen angereisten Sprecher der REUNION zusammen mit den anwesenden Sprechern der Freundeskreise der Schiffe und Boote der Deutschen Marine die erhaltenen Informationen. Fraglich war ihnen ob die Sollstärke für die vielfältigen Aufgaben tatsächlich auch ausreicht. Die Arbeitsfähigkeit der Marine in der neuen Struktur soll im Oktober 2012 gegeben sein.
Bevor Admiral Manhardt vortrug wurden die Sprecher vom 1. Vorsitzenden der Reunion, Volker Stein, über die zurückliegende Arbeit der REUNION und die zukünftigen Arbeitschwerpunkte informiert.
Die Sprecher beschlossen das nächste Sprechertreffen in Hamburg u.a. an der Führungsakademie der Bundeswehr und auf der „Rickmer Rickmers“